Bereits mehr als 65.000 wenden sich gegen „Gender-Unfug“

Kristina Schröder © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Einen nie geahnten Erfolg melden die Organisatoren des Aufrufs vom 6. März gegen Gender-Unfug: Binnen drei Wochen haben sich mehr als 65.000 Unterstützer dieser Initiative angeschlossen, darunter zahlreiche Prominente aus Politik, Kultur und Wissenschaft wie die ehemalige Bundesministerin Kristina Schröder (CDU). Damit würde klar, so das Organisatorenquartett, bestehend aus der Schriftstellerin Monika Maron, dem Vorsitzenden des Vereins Deutsche Sprache Walter Krämer, dem Journalisten Wolf Schneider und dem langjährigen Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes Josef Kraus, daß auch junge, erfolgreiche Frauen keine Gendersternchen wollen.

Aber auch Sozialdemokraten wie Wolfgang Thierse und der ehemalige Wissenschaftsminister und Kultursenator Jürgen Zöllner unterstützen die Aktion, genauso wie Werner Münch, Christian Carius und Dieter Althaus von der CDU. Zu den 100 Erstunterzeichnern weiter hinzugetreten sind auch die bekannten Ökonomen Bernd Raffelhüschen und Hans-Werner Sinn, die Publizistin Gertrud Höhler, maßgebliche Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche, der renommierte deutsche Unternehmensberater Professor Hermann Simon („hidden champions“), Hunderte weiterer Professoren, Künstler und Kunstmanager, zahlreiche Klinikdirektoren und weitere führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Verwaltung. Die DEUTSCHE SPRACHWELT ist durch Chefredakteur Thomas Paulwitz vertreten.

Auffällig unter den Geisteswissenschaftlern ist dabei der hohe Anteil von Germanisten aus dem Ausland, die das sprachzerstörerische Treiben mancher deutscher Kollegen mit einer Mischung aus Unverständnis und Verzweiflung verfolgen. „Die Sprache gehört nicht einer geschlechtsversessenen, spaltenden Minderheit, sondern uns allen,“ sagt Monika Maron. „Laßt uns die Sprache verteidigen!“

1 Kommentar

  1. Vertreter von Genderismen:
    „Sprachterroristen mit verminderter Wahrnehmung von jahrhundertelang bewährten Schreib- und Sprechweisen und einem krankhaften Zerstörungstrieb von historischem Sprachgut mit dem Ziel der mutwilligen Verkomplizierung zwischenmenschlicher Kommunikation.“
    MfG

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