Das Lesy, die Lesys: Eine neue Form der geschlechtsneutralen Sprache

Das Lesy, die Lesys: Eine neue Form der geschlechtsneutralen Sprache schlägt der Braunschweiger Gender-Germanist Thomas Kronschläger vor. Dabei macht er aus einer Person ein Neutrum mit dem Artikel „das“ und hängt an den Wortstamm ein -y an, also: das Lesy, das Studenty, das Einbrechy. In der Mehrzahl kommt ein -s dazu, also: die Ärztys, die Köchys, die Genderideologys. Kronschläger nennt sein System „Entgendern nach Phettberg“, benannt nach einem Wiener Aktionskünstler.

6 Kommentare

  1. das Gendy-„Germanist“ Thomas Kronschlägy sollte mal in eine deutsche Schule mit 50% nicht- deutscher Kindys gehen und sich ansehen, wie „gut“ dort das deutsche Sprachy beherrscht wird – und dann dort gleich mal seine ideologisch verschrobenen Änderungen testen.

  2. Jetzt gehen mir einige Lichtys auf! Rückwärts gedacht: Das Mobiltelefon, das viele ja „das Handy“ nennen, heißt eigentlich und ursprünglich „der Hander“ und wurde nur bereits vor Jahren nach der Kronschlägermethode umgeschlechtet, äh gegendert, ohne, daß dies den Menschys bewußt war.

  3. Was heißt geschlechtsneutral, wenn alles zum Neutrum wird – ist das kein Geschlecht? Und warum wird dem Plural der weibliche Artikel »die« vorangestellt und nicht auch das »das«? Wenn schon Neutrum, dann bitte konsequent, also das Kochy/das Kochys!
    Überhaupt wird ständig unterschlagen, daß der Nominativ Plural im Deutschen stets mit »die« gebildet wird; da es auch bei der weiblichen Einzahl steht, ist die weibliche Form am weitesten verbreitet!
    Nicht zuletzt daran merkt man, daß biologische und sprachliche Geschlechter verschiedene Dinge sind.

  4. Warum haben wir in unserer Zeit das Gefühl für Satire verloren? Das kann er/sie/es/div/sonst doch nicht so gemeint haben!? Oder hat da ein Personerichy das Verstandy verloren?

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