Ministerpräsident Kretschmann hält Rechtschreibung nicht für wichtig

Winfried Kretschmann - Bild: Cosimamz (Wikipedia) https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

„Die Bedeutung, Rechtschreibung zu pauken, nimmt ab, weil wir heute ja nur noch selten handschriftlich schreiben.“ Das meint Winfried Kretschmann (Grüne), der Ministerpräsident Baden-Württembergs. Es gebe ja „kluge Geräte“, die Grammatik und Fehler korrigierten. Das baden-württembergische Kultusministerium hatte im Schuljahr 2018/19 den Rechtschreibunterricht durch einen „Rechtschreibrahmen“ gestärkt. Daher widerspricht Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) ihrem Ministerpräsidenten: „Ich bin der Ansicht, daß wir vielmehr wieder ein deutliches Bekenntnis zur Rechtschreibung brauchen, gerade im medialen Zeitalter.“ Es gehe darum, „daß wir in unserer Gesellschaft wieder eine bewußtere Haltung gegenüber Rechtschreibung aufbauen.“ Der Grundschulverband Baden-Württembergs, der bereits die Schreibschrift abschaffen wollte, unterstützt dagegen den Ministerpräsidenten. Handschrift und Rechtschreibung seien lediglich „Oberflächenmerkmale“.

2 Kommentare

  1. Rechtsschreibung nicht mehr so wichtig ?

    Ja spinnen jetzt die Verantwortlichen. Als MP eines Landes, indem dazu noch Dialekte gesprochen werden, ist diese Aussage verfehlt und eine Frechheit. Auf schwäbisch: „so a Bachel, ……..“

    Hoffe nur, dass er nicht mehr gewählt wird.Soll dann seinen Ruhestand ohne irgendwelche Rechtschreibung geniessen.

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